Logopädie

Myofunktionelle Störungen zeigen multiple Symptome (Zungenfehlfunktion- Zungenstoss – falsches Schluckmuster, Mundatmer, orale Habits, Dysgnathien, Artikulationsstörungen, persistierende frühkindliche Reflexe, Auffälligkeiten in: Tonusregulierung, allgemeinen Körperwahrnehmung, Gleichgewicht, Feinmotorik, etc.), welche Teilbereiche der Logopädie betreffen. Die MF-Therapeutin ist spezifischer darin ausgebildet und behandelt kompetent kann sich gezielt auch mit der Ganzkörperarbeit auseinandersetzen. Die Logopädin im schulischen Dienst hat diese Möglichkeiten oft nicht. Da für dieses Störungsbild mindestens 1,5 Jahre Zeit in Anspruch genommen werden muss, kommen die logopädischen Dienste mit ihrem begrenzten Pool sofort in Bedrängnis.

Der Körperzustand ist oft nicht in Eutonie. Mich überzeugt der ganzheitliche Ansatz, den ganzkörperlichen Aspekt, mit einzubeziehen. Dies kann in der Logopädischen Therapie oft nur teilweise umgesetzt werden. Um eine (gesamtkörperliche) Dystonie zu behandeln braucht es umfassendes Wissen und Zusammenwirken aus den verschiedenen Bereichen der Medizin, Physio-, Ergotherapie, Psychomotorik, Logopädie, etc.

In diesem Sinne sehe ich die Myofunktionelle Therapie, als Fundament, auf das die Logopädie bei Bedarf weiter aufbauen kann. So schätze ich die konstruktive und ergänzende Zusammenarbeit mit Bettina Huber!

Corinne Siegenthaler Schul-Logopädie Sins