Erfahrungsberichte von Patienten, Eltern und Ärzten

Positive Auswirkungen der myofunktionellen Therapie auf die Zahnstellung bei Patienten mit fehlerhaftem Bewegungsmuster der Weichteile.

Fehlerhaftes Schlucken, Sprechen oder Atmen ist eine vielfach gesehene Mitursache für Fehlstellungen der Zähne und Kiefer. Kieferorthopädisch kann die Situation zwar korrigiert werden, langfristig treten jedoch bei persistentem fehlerhaftem Bewegungsmuster der Weichteile Rezidive auf. Dank der engen Mitarbeit mit der MF-Therapeutin Bettina Huber kann ich feststellen, dass schlechte, schädliche Gewohnheiten abgebaut und physiologische Bewegungsmuster erlernt werden können. Wenn die Therapie frühzeitig begonnen wird, kann im besten Fall eine kieferorthopädische Behandlung überflüssig werden. Die myofunktionelle Therapie hilft, das Ziel schneller zu erreichen und langfristige Erfolge zu erzielen.

Dr. med. dent. Pia Deplazes-Suter Fachzahnärztin für Kieferorthopädie (CH) Mitglied SSO

Myofunktionelle Störungen zeigen multiple Symptome (Zungenfehlfunktion- Zungenstoss – falsches Schluckmuster, Mundatmer, orale Habits, Dysgnathien, Artikulationsstörungen, persistierende frühkindliche Reflexe, Auffälligkeiten in: Tonusregulierung, allgemeinen Körperwahrnehmung, Gleichgewicht, Feinmotorik, etc.), welche Teilbereiche der Logopädie betreffen. Die MF-Therapeutin ist spezifischer darin ausgebildet und behandelt kompetent kann sich gezielt auch mit der Ganzkörperarbeit auseinandersetzen. Die Logopädin im schulischen Dienst hat diese Möglichkeiten oft nicht. Da für dieses Störungsbild mindestens 1,5 Jahre Zeit in Anspruch genommen werden muss, kommen die logopädischen Dienste mit ihrem begrenzten Pool sofort in Bedrängnis.

Der Körperzustand ist oft nicht in Eutonie. Mich überzeugt der ganzheitliche Ansatz, den ganzkörperlichen Aspekt, mit einzubeziehen. Dies kann in der Logopädischen Therapie oft nur teilweise umgesetzt werden. Um eine (gesamtkörperliche) Dystonie zu behandeln braucht es umfassendes Wissen und Zusammenwirken aus den verschiedenen Bereichen der Medizin, Physio-, Ergotherapie, Psychomotorik, Logopädie, etc.

In diesem Sinne sehe ich die Myofunktionelle Therapie, als Fundament, auf das die Logopädie bei Bedarf weiter aufbauen kann. So schätze ich die konstruktive und ergänzende Zusammenarbeit mit Bettina Huber!

Corinne Siegenthaler Schul-Logopädie Sins

14 Jahre lang hatte ich Schwindel. Es begann von einem Tag auf den anderen. Keine Ahnung, was da los war. Nach einer ärztlichen Untersuchung stellte man "angeblich" fest, dass es sich um die Blutzirkulation im Innenohr handle. Ich bekam Blutverdünner. Manchmal half mir dieses Medikament. Es gab Zeiten, da verschwand der Schwindel einfach so und kam nach Wochen wieder. Verunsichert suchte ich weitere Ärzte auf. U.a. auch einen Augenarzt. Es sei alles gut. Letztes Jahr hatte ich dann wieder sehr starke Beschwerden und meine Lebensqualität war ziemlich schlecht. Mein Blut liess ich abermals testen. Auch ein MRI im Kopfbereich liess ich machen. Alles gut. Und dann die grosse Erlösung. Eigentlich per Zufall bin ich auf Bettina Huber gestossen. Ich kannte vorher die MFT-Therapie nicht. Aber ein Versuch war es Wert. Bereits nach der ersten Sitzung fühlte ich mich wohl und entspannt. Irgendwie konnte ich mir das nicht erklären. Ich bekam Übungen für Zuhause, welche mir ebenfalls halfen. Zu erwähnen ist, dass ich zu dieser Zeit ziemlich heftig Schwindel hatte. Bettina Huber rat mir dann auch, meine Sehfähigkeiten zu testen, insbesondere die Winkelfehlsichtigkeit. Und promt, die war ziemlich schlecht. Ich entschied mich dann, eine Brille anfertigen zu lassen, welche meine Winkelfehlsichtigkeit korrigiert. Kaum hatte ich die Brille, verschwanden die Beschwerden.

Ich bin jetzt seit fast 4 Monaten ein Brillenträger und hatte keine einzige Minute mehr Schwindel. Bettina, vielen herzlichen Dank für Deine grosse Hilfe und wertvollen Tipps. Du hast mir viel Lebensqualität geschenkt.

Herr P. St. aus Mettmenstetten

Von unserer Kieferorthopädin / Zahnärztin wurde empfohlen, die kieferorthopädische Behandlung unserer Tochter mit Myofuntioneller Therapie (MFT) zu unterstützen, da es den Behandlungserfolg beschleunigt.

Seit einem Jahr geht unsere Tochter 1x pro Monat zur Therapie und mit viel üben und Fleiss ist schon fast am Ziel angelangt. Der seitlich offene Biss konnte durch das beheben von falschem Schluck und Zungenposition schon fast geschlossen werden.

Die täglichen Schluck, Zungen, Atmung und Entspannungsübungen konnte sie, am Anfang durch Unterstützung der Eltern und später alleine, gut in ihrem Tagesablauf und Alltag ohne grossen Aufwand einbauen.

Frau E. mit F. aus Buttwil

Durch die MFT hat mein Sohn in kleinen Schritten und angepasstem Tempo richtig Schlucken gelernt und mehr Muskelkraft in der Zunge und der Mundmuskulatur erlangt. Sein Gesichtsausdruck hat sich dadurch sehr positiv verändert. Ich kann MFT bei offenem Biss und falschem Schluckmuster nur weiterempfehlen!

Frau K. mit J. aus Weggis

Da meine Zahnstellung durch einen Aufprall verschoben wurde, wurde mir die MFT empfohlen. Die MFT war für mich eine neue Erfahrung, aber für mich sehr positiv und ich konnte die einzelne Fortschritte sehen. Die Übungen waren sehr spannend und zielgerichtet. Bei den Übungen konnte man über die Wochen einen Fortschritt sehen, was mich noch mehr motivierte weiter zu machen. Man konnte sehen, dass mein Biss sich verbessert hat und ich nun besser beissen kann. Ebenfalls wurde mein Schluckverhalten neu erlernt, da ich früher falsch geschluckt habe. Für mich war die Therapie sehr positiv und ich würde es weiter empfehlen.

Frau L. aus Root

Unsere Tochter muss eine Zahnspange haben, da ihr Biss sehr offen ist. Schon bald sagte uns die Zahnärztin, dass eine weitere Behandlung ohne MFT keinen Sinn machen wird, da ihre Zunge alles wieder in eine Fehlstellung bringen wird.

Wir waren sehr gespannt, wie dies ablaufen wird. Zu unserem erstaunen, hat sich innert kürzester Zeit viel zum positiven verändert. Unsere Tochter macht die Übungen nun fleissig weiter und wir stellen fest, dass sich der Biss weiter schliesst.

Frau M. mit M. aus Abtwil

Über Umwege sind wir bei Frau Bettina Huber gelandet. Was anfänglich mit einem harmlosen Besuch beim Kieferorthopäden startete, entpuppte sich als das Beste, was wir je für unsere Tochter Lilly an Unterstützung erfahren haben.

Die Kieferorthopädin stelle bei Lilly eine Zungenfehlstellung und einen völlig offenen Biss fest und hat Lilly erst herkömmlich mit einem Zungengitter ausgestattet, was sich aber als echte Folder für Lilly herausstellte. Es tat weh und ist fast in den Kiefer eingewachsen. Diese Behandlung-Methode entpuppte sich als falsch und heute wissen wir auch, als völlig veraltet. Aber die Kieferorthopädin empfahl uns an Frau Huber, um Lillys Zungenfehlstellung nicht nur über eine einfache Logopädin abklären zu lassen, sondern über einen Profi wie Frau Huber.

Dazu muss ich sagen, dass Lilly schon vorher zu einer Logopädin gegangen ist. Wir haben Frau Huber kennengelernt und starteten die ausserordentlich erfolgreiche Therapie. Frau Huber war es auch gewesen, die uns mit Dr. Bailly, einem Kiederorthopäden aus Frankfurt zusammen brachte, der die Zungenfehlstellung und vor allem auch den offenen Biss mit einer viel einfacheren Methode behandelte. Nach nicht mal 6 Monaten war der Biss fast geschlossen und auch die Zungenfehlstellung verbesserte sich durch die Therapie von Frau Huber, die Hand in Hand mit dem Kieferorthopäden
gearbeitet hat. Für die Augenfehlsichtigkeit, die auch bei Lilly vorhanden ist, hat Frau Huber uns eine Therapeutin aus Baselland empfohlen, mit der wir noch in der Therapie sind. Die Augen verbessern sich auch ständig, durch die Übungen.

Wenn die Zungenfehlstellung und die dadurch entstandene Zahnfehlstellung behandelt sind, dann werden wir noch die Hüfte und die Augen weiter therapieren lassen. Diese in sich greifende Therapie hat Lilly am Meisten geholfen und war schneller, sorgsamer und erfolgreicher als alles was wir vorher versucht hatten.

Wir wussten stets, dass bei Lilly etwas nicht stimmt, da sie ständig hingefallen ist, das Gleichgewicht nicht halten konnte und nicht lesen konnte. Keiner der aufgesuchten Ärzte hat uns so geholfen, wie die Therapie durch Frau Huber.

Frau Endres mit Lilly aus Oberwil

Unsere Tochter hat seit ihrer Geburt auf beiden Ohren eine Hörverminderung. Sie machte 2-3 mal täglich das Valsalva- Manöver und ging regelmässig in die Kontrolle beim Ohrenarzt. Seit dem Kindergarten besuchte S. die Logopädie. Leider brachte diese nicht den gewünschten Erfolg.

Bei einer Zahnuntersuchung bei Frau Pia Deplazes machte mich die Kieferorthopädin darauf aufmerksam, dass unsere Tochter falsch schluckt. Ich war sehr überrascht, da dies bis jetzt niemand bemerkt hatte. Frau Deplazes verwies mich an Bettina Huber weiter.

Frau Huber machte erste Abklärungen. Ihre sehr wohlwollende, offene und freundliche Art sprachen mich und S. sehr an. Sie erklärte uns die MFT genauer. Wir bekamen auch sehr detaillierte und gut verstehbare Unterlagen dazu. S. war von Anfang an sehr gerne in der MFT.

Für uns beide war klar, dass es eine sehr strenge Zeit werden wird- wenn wir Erfolg haben möchten. S. fand die Therapie spannend, da sie aus verschiedenen Elementen zusammengesetzt ist. Wäre es in der Therapie nur ums „Schlucken" gegangen, wäre die Motivation von ihr schnell vergangen. So aber konnte sie sich bewegen (Ball, Trampolin etc.) oder aber sie entspannte bei einer Fuss- oder Kopfmassage.

S. machte die Übungen pflichtbewusst jeden Tag. Hier möchte ich erwähnen, dass dies für ein Kind eine grosse Leistung ist. Wir haben die Übungen im Alltag fix eingeplant- wie Zähneputzen oder Fernsehe schauen. Dies half uns, daran zu denken und immer dran zu bleiben.

Die einfach gezeichneten Blätter der Übungen und die Stempel halfen S. dran zu bleiben. Klar gab es auch Tage an denen sie fand „ schon wieder!“ oder "ich habe keine Lust“. Aber dieses Thema kenne wir ja alle z. B. von den Hausaufgaben.
Frau Huber empfing S. und mich immer sehr freundlich und lobte sie auch für gutes Üben. Frau Huber fragte S. auch wie viele Übungen sie zu Hause machen möchte und ging sehr gut auf die Bedürfnisse von ihr ein. es entstanden immer eine gute Mischung von Schluckübungen bzw. Zungenübungen, Bewegungen z. B. auf dem Ball, Ballon und Massagen. Schön und motivierend waren auch die Tests, bei denen sichtbar wurde, wie viel S. schon gelernt hat, bzw. jetzt kann.
Für mich ist klar, dass die MFT noch nicht abgeschlossen ist. Jeden Tag üben wir weiter und versuchen das Gelernte zu festigen- auch im Schlaf.

S. hatte seit Beginn der Therapie keine Mittelohrentzündung mehr. Dies erachte ich als grossen Vorteil- auch ist die Hörverminderung wieder besser geworden, was ich auf die gute Belüftung durch den Ballon zurückführe.
Ich würde diese Therapie allen empfehlen! Wichtig für neue Eltern und Kinder: Es ist nicht einfach, so lange konzentriert und motiviert dran zubleiben. Es braucht viel Selbstdisziplin und Durchhaltewillen. Aber es lohnt sich!!

Frau W. mit S. aus Oberarth

M. hat zwei Jahre die Logopädie besucht um seine Aussprache zu verbessern. Im letzten halben Jahr seiner Logotherapie hat er keine Fortschritte mehr gemacht. Bei der jährlichen Zahnarztkontrolle hat uns der Zahnarzt jeweils auf die falsche Stellung der Schneidezähne hingewiesen, weil seine Zunge die Zähne nach vorne schob. Da wir von der MFT schon positives gehört haben, entschieden wir uns diesen Weg weiter zu verfolgen.

Nach einer Abklärung begannen wir die MFT bei Bettina Huber. M. hat die Therapie sehr gut erlebt. Frau Huber hat ihn auf eine feinfühlige, kompetente und spielerische Weise motiviert, seine Zungenlage und sein Schluckmuster zu verändern. Mit viel Elan hat sie mit ihm Schritt für Schritt auf eine ganzheitliche Art an der richtigen Zungenlage und dem richtigen Schluckmuster gearbeitet.

Auch zu Hause hat unser Sohn fleissig geübt. Er ist nach einem Jahr fast am Ziel und hat die Abläufe verinnerlicht und ist sie jetzt im Alltag am Umsetzen und Anwenden. Die Aussprache und Artikulation hat sich verbessert. Die Therapie dauert 1.5 Jahre bis diese Abläufe gefestigt sind. Das folgende halbe Jahr ist M. noch gefordert dran zu bleiben.

Ich glaube M. hat durch die MFT eine lange, intensive, teure kieferorthopädische Behandlung ersetzt.

Frau P. mit M. aus Auw